Kapitel 2: Die Meridiane Stimulierung

In der Zeit als die Akupunktur entwickelt wurde, gab es keine feinen Stahlnadeln, die geeignet gewesen wären, einen Meridianpunkt zu punktieren. Die Therapeuten seiner Zeit haben die Meridianpunkte stimuliert, in dem sie diese sanft mit der Fingespitze betippt haben. Diese sogenannte „Tipp-Akupunktur“ hat den großen Vorteil, daß sie die Stimulierung der Meridianpunkte selbständig vornehmen können und nicht auf einen externen Therapeuten angewiesen sind.

Die Meridiane Stimulierung verläuft folgendermaßen: Es gibt in der Mental-Therapie insgesamt 9 Meridianpunkte:

  1. Mitte des Schädels
  2. Anfang der Augenbraue
  3. Schläfe
  4. Unter dem Auge
  5. Unter der Nase
  6. Grübchen
  7. Schlüsselbein
  8. Mitte des Nasenrückens
  9. Brustbein

Diese 9 Punkte müssen sie nacheinander auf beiden Gesichtsseiten durch sanftes Betippen mit der Fingerspitze stimulieren. Schauen sie dazu noch einmal in das Einführungsvideo aus Kapitel 1.

Entscheidend sind die Meridianpunkte in der Liste. In der Abbildung fehlen zwei Punkte, die nur in der Mental-Therapie vorkommen:

Punkt 8: Mitte des Nasenrückens. Wenn sie „die Nase runter“ Ski fahren, dann hört auf der Mitte der Strecke der Nasenknochen auf. Das ist Punkt 8: „Mitte des Nasenrückes“

Punkt 9: Brustbein. Unser Brustkorb wird auf der Vorderseite vom „Brustbein“ zusammengehalten. Wenn sie den Punkt ertasten, an dem das Brustbein aufhört und der Bauch beginnt, dann liegt drei fingerbreit darüber Punkt 9: „Das Brustbein“

Wenn sie sich nicht sicher sind, wo ein Meridianpunkt liegt, dann betippen sie einfach eine größere Fläche, etwa in der Größe einer Münze. Sie werden aber mit der Zeit ein sicheres Gefühl dafür erlangen, wo die Meridianpunkte liegen, denn in der Regel sind Meridianpunkte das Ende eines Nervenstranges und wenn sie den berühren, dann spüren sie das.

Der Mentale-Meridian-Mechanismus

Wenn sie nun den in Kapitel 1 herausgearbeiteten Mentalsatz, z. B.: „Meine Angst vor Hunden“ wiederholt aussprechen und parallel dazu die Meridiane Stimulierung durchführen, dann vollziehen sie den „Mentalen-Meridian-Mechanismus“. Der Mentale-Meridian-Mechanismus, d. h. die Kombination aus mentaler Ausformulierung und Meridianer Stimulierung bildet das Herzstück der Mental-Therapie.

Bei vielen anderen Mentalen-Meridian-Therapien wird der Mentale-Meridian-Mechanismus mit Elementen aus der Psychologie kombiniert. Sie erkennen das an Sätzen wie: „Ich liebe und akzeptiere mich, so wie ich bin“ oder „Ich verdiene es, gesund zu werden“. Die Wirkung der Mental-Therapie kommt von der Meridianen Stimulierung. Die Zusatzsätze haben keine Wirkung. Wenn sie sich nicht sicher sind, sprechen sie die Sätze einfach mit aus. Sie werden sehen, daß sie diese nach wenigen Runden von ganz alleine weglassen.

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